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Projekt 2.0: Nach 8 Jahren Single-Dasein nun also eine Beziehung ... *phew* Das Abenteuer geht weiter!!
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Dienstag, 24. März 2015

Allet wieder juut...

Alles wieder auf Anfang - alles wieder gut.

Samstag erwachte der Mann mit einer krächzenden Stimme und dem sehr dramatisch klingenden Hinweis darauf, dass er wohl erkrankt sei.

Ich nenne das auch liebevoll einen "Männerschnupfen". Ihr wisst, wovon ich spreche. Dieser böse Virus, der unsere Männer heimsucht und so sehr an ihnen zerrt, dass sie kurz davor sind noch schnell ihr Testament machen zu wollen. Man(n) weiß ja nie, wie schlimm es noch wird!! 

F. drehte seine Runde um Material zu besorgen, hat aber nicht auf der Baustelle gearbeitet. Keine Kraft *hust* Leider fiel dadurch auch unser Ausgehen flach. Kinderfrei haben wir dann aber so gelassen, der Mini hatte sich ja auch schon auf die Oma gefreut.

Beim Abendessen kam er dann auf unseren Streit vom Vorabend zu sprechen. Ich hatte dem ehrlich gesagt nicht viel hinzuzufügen. Ich war immer noch der Meinung, dass ich im Recht war und er sich mächtig daneben benommen hatte. Er sah das - im Nachhinein ;-) - auch genau so und damit war die Sache aus der Welt.

Da wir nicht aus waren, war der Sonntag auch sehr geschmeidig. Erst haben wir F's Steuer fertig gemacht, das hatten wir uns für den Tag eh vorgenommen. Dann Mini abgeholt und den Rest des Tages entspannt und lümmelnd daheim verbracht.

J. hatte am Samstag einen Erdbeerkuchen gemacht, den wir Sonntag verputzt haben. Oooh ja... richtig gelesen. J. hat einen Erdbeerkuchen gemacht :-) Wir haben einen fertigen Boden gekauft, J. hat den Pudding selber angerührt - ich habe ihn auf dem Boden verteilt. J. hat die Erdbeeren alle selber geschnitten, verteilt haben wir dann gemeinsam. Als nächstes hat das Kind den Tortenguss angerührt und diesen habe ich dann über dem Kuchen verteilt. FERTIG! Eine sehr coole Sache, weil die Kids diesen Kuchen tatsächlich so gut wie alleine machen können (eigentlich könnten sie ihn sogar ganz alleine machen) - das macht mächtig stolz ♥

Mein Auto habe ich leider bis heute noch nicht wieder .... es *SOLL* heute fertig werden (das hieß es für Freitag auch schon *rolleyes*). Ich hoffe, ich kann heute Nachmittag dann wirklich und endlich einen Haken daran machen und habe dann wieder Auto, mit dem ich sorgenfrei und ohne Angst vor der Polizei (war ja mim TÜV drüüüüüber *hust*) wieder durch die Gegend fahren kann.

Joa...harren wir mal der Dinge!

Montag, 9. März 2015

Thema "2. Kind"...

Oh ja...kaum zu glauben, aber das war tatsächlich Inhalt eines Gespräches zwischen mir und meinem Mann am Samstagabend.

Ich muss ja zugeben, dass ich in letzter Zeit immer öfter an das Thema denke. Na ja, nur "dran denken" ist eigentlich schon gelogen. Es ist vielmehr so, dass in den vergangenen Monaten mein Wunsch danach immer größer wird, bzw. geworden ist. Das mag durchaus damit zusammen hängen, dass der Mini nächstes Jahr in die Schule kommt. Irgendwie geht mir das alles zu schnell. Kann er nicht noch eine Weile "klein" bleiben? Muss er denn so schnell groß werden?

Das Thema "2. Kind" mag mich nicht loslassen. Mein Kopf sagt ganz klar "NEIN", während Herz/Bauch aber schon beinahe ganz klar "JA" sagen. Schwieriges Thema.

Der Kopf sagt wahrscheinlich immer "NEIN" zu einem Kind. Es ist immer eine außergewöhnliche Belastung, richtig passen tut es doch im Grunde nie. Es kostet Zeit, Geld und Nerven. Es läuft doch alles rund, wir leben ein gutes Leben, müssen nicht jeden Cent 3x umdrehen, fahren in den Urlaub... der Mini kommt nächstes Jahr in die Schule und da werden wir schon noch genug Herausforderungen bekommen. Alles wird sich noch mal verändern. Wir wollen umziehen, uns räumlich vergrößern. Der Mini ist schon so selbstständig und für uns heißt das mit jedem Schritt zum Größerwerden, dass auch wir wieder jedes Mal einen Schritt näher in Richtung "mehr Freiräume" gehen. Das genießen wir natürlich auch.

Und dennoch ist da eben dieses "Gefühl"... dieser Wunsch nach einem kleinen Würmchen.

Und wenn ich dann im Badezimmer stehe und neben mir mein Sohn, der sagt: "Mama.... wenn Papa und du heiraten und ihr noch ein Baby bekommt, dann werde ich großer Bruder." Und das schon mit einer Art "Stolz" ausgesprochen ... *hach* Natürlich weiß der Mini nicht, was das tatsächlich letzten Endes - auch für ihn - bedeuten würde. Aber ich kann wahrlich nicht leugnen, dass ich dann immer dahin schmelzen könnte, wenn ich so etwas höre.

Auf die Nachfrage, wie er denn darauf kommt, dass wir noch mal ein Baby kriegen, sagte J. mit völliger Selbstverständlichkeit: "Na wenn ein Mann und eine Frau heiraten, dann kriegen sie immer ein Baby." So süß ♥ Und zugegeben, vorstellen kann ich mir meinen Mini ja schon ganz arg als großen Bruder ... *seufz*

(nur am Rande: es steht nicht im Raum, dass wir heiraten. Aber J. spricht in letzter Zeit mit einer sehr süßen Überzeugung immer wieder davon)

Aber mit F. darüber zu sprechen ist .... na sagen wir "schwierig". Mich hat schon ein Stück weit auch die Angst vor einer entsprechend heftigen Reaktion begleitet. Ich weiß, dass er keine Kinder mehr möchte. Ich verstehe, warum er keine mehr möchte. Da gibt es eigentlich auch nichts mehr dran zu rütteln.

Samstagabend ist es dann aber doch aus mir rausgeplatzt *hust* Seine Reaktion war erstaunlicherweise gar nicht so schlimm. Ich hatte ihm gesagt, dass da in mir einfach der Wunsch ist, ich aber nicht JETZT ein Kind haben möchte. Auch, dass mein Kopf ganz klar NEIN sagt. Aber es ist ein Gefühl, das mich beschäftigt. Er weiß nun, dass mir das Thema im Kopf herum schwirrt. Mehr wollte ich eigentlich auch gar nicht. Für F. ist das ja auch nicht völlig absurd. Er sagt selbst immer häufiger, dass er mittlerweile die anderen Leute verstehen kann, die sagen "mein Kind soll nicht so schnell groß werden" oder "das Alter ist so toll, am liebsten hätten wir es noch eine Weile so". Dass man da unweigerlich auch mal an ein zweites Kind denkt, versteht er.

F. fängt nun schon an und lässt immer mal Spitzen fallen. "Na Schatz... Sex haben wir jetzt nur noch um ein Baby zu machen, oder?". Als ich gestern verträumt durch die Gegend starrte, meinte er: "Schatz....überlegst du dir schon Namen für das Kleine?" ....aber immer mit einem Zwinkern und sehr charmant ;-) Den einen oder anderen erschrockenen Blick von unseren Nachbarn haben wir da schon geerntet *lol*

Aber nicht, dass der Eindruck entsteht, dass F. das auf die leichte Schulter nimmt, darüber nicht nachdenkt und nur Witze macht. Als wir Sonntag gemeinsam in der Küche standen fragte er mich, ob er denn jetzt Angst haben müsse, dass, wenn jemand "vorbei käme und gerne noch Kinder hätte", ich dann weg wäre. Ich strich ihm durch die Haare, gab ihm einen zärtlichen Kuss auf die Wange, umarmte ihn von hinten und sagte: "Ich möchte nicht *einfach ein Kind* - ich möchte eines mit DIR." Die Antwort war für ihn wohl in Ordnung ... ich erntete ein "Gut..." und einen Kuss ;-)

Es ist jetzt raus und das fühlt sich gut an. Wir machen entspannt weiter und schauen einfach mal, wo uns das Thema in den kommenden Monaten so hintreiben wird.



Mittwoch, 4. März 2015

Fifty Shades of Grey - und die Nachwirkungen!

Ich persönlich finde ja, dass der Ausspruch "an der Beziehung arbeiten" etwas Negatives an sich hat.

Wir müssen an unserer Beziehung arbeiten.
Oh! Habt ihr Probleme???

Nein, wir haben keine Probleme. Aber wenn man an seiner Beziehung nicht arbeitet, dann flutscht sie einem durch die Finger. Dann wird sie aufgefressen, von ganz banalen Dingen. Also ist es eigentlich nichts Negatives, sondern etwas ganz Natürliches.

Vor gar nicht langer Zeit stritt ich mich beinahe mit einer Freundin über dieses Thema. Wir saßen daheim bei mir auf der Couch und unterhielten uns bis tief in die Nacht. Wir sehen uns nicht oft, was dann, wenn wir uns sehen, regelmäßig dazu führt, dass wir uns selten vor 6:00 Uhr morgens voneinander trennen ;-) Wir sprechen über Gott und die Welt, über alles was einen bewegt - oder eben auch gerade nicht.

Wir kamen also irgendwann auf das Thema "Beziehungen". Und wir waren uns beide darüber einig, dass man an einer solchen auch ständig "arbeiten" muss. Ich lasse das aber schon eine ganze Weile schleifen. Das zu realisieren, hat mich ein bisschen zickig gemacht. Man möchte eben ungerne auf seine Fehler hingewiesen werden. Ich habe also versucht mich zu verteidigen. Umgekehrt habe ich meiner Freundin jedoch eine nicht ganz 100%ige Fähigkeit das richtig einschätzen zu können unterstellt (hatte erst einen Freund, jedoch war das keine offizielle Beziehung, sie haben nicht zusammen gelebt). Worauf hin sie sich wieder verteidigte.

Es war eine ausgedehnte Diskussion. Am Ende trennten wir uns aber ohne uns gestritten zu haben ;-) Frauen untereinander sind da ja doch irgendwie anders.... mit der Erkenntnis am nächsten Tag, dass die Wahrheit wohl irgendwo genau zwischen meiner Freundin und mir liegt.

An F.'s Geburtstag hatten wir das gleiche Thema kurz mit unseren Nachbarn angerissen.

"Früher" ... also in unserer Kennenlernphase ... habe ich mich jeden Abend "fertig gemacht". Ich habe geduscht (keine Angst, DAS ist geblieben *lol*), mich rasiert, mir überlegt was ich anziehen könnte und bin in Stöckelschuhen mein Stockwerk tiefer gelaufen.
Als wir vor zwei Wochen mit unseren Nachbarn sprachen, kam genau das auf den Tisch. SIE erzählte im Gespräch am Tisch: "Heute wird sich abends schön der Schlafanzug angezogen, bevor man ins Bett geht." Es war allerdings mit einem Lachen erzählt. "Oder? Ist doch so, bei euch doch auch nicht anders. Früher kamst du hier im Kleidchen mit nix drunter die Treppe runter gestöckelt und heute? Jogginghose und Schlumpershirt."

Natürlich mussten wir alle darüber lachen :-) Aber das ist eben auch einfach DAS LEBEN. Im gemeinsamen Alltag läufst du abends nicht in Stöckelschuhen durch die Wohnung und lässt dich von deinem Mann auf dem Wohnzimmertisch vögeln. Da hakte seinerzeit bei der Diskussion meine Freundin ein. "Warum denn nicht?", war ihre Frage. Hm....ja. Warum eigentlich nicht?

Weil man den ganzen Tag über irgendwie funktionieren muss, man geht arbeiten, macht Haushalt und kümmert sich um das Kind. Man kocht und stellt fest: HUCH, der Tag ist schon wieder rum. Man bringt das Kind ins Bett, verschwindet im Badezimmer und macht hinterher drei Kreuze, wenn man in gemütlichen Klamotten, angemümmelt an seinen Mann auf der Couch liegt und sich geborgen fühlen darf.

Gut, meine Freundin hat also wie gesagt mit diesem einen, ersten Freund nicht zusammen gelebt. Er hat sich immer ein Hintertürchen offen gelassen, sprich - er hat nie von einer offiziellen Beziehung gesprochen. Er hat auch immer ganz klar gesagt, dass er sie MAG. Sie aber nicht LIEBT. Aber wie das halt so ist mit uns Frauen. Der Begriff "Leidensfähigkeit" ist mitunter ganz schön dehnbar.

Ich bin also der Meinung, dass sie diese Beziehung nicht mit meiner gleichsetzen kann. Ich bin der Meinung, dass es ein Unterschied ist, ob man zusammen lebt, oder eben nicht. Ich meine, damit recht zu haben. Wie eben schon geschrieben, die Wahrheit liegt zwischen ihrer und meiner Meinung ;-)

Es ist ein Unterschied, ob man zusammen lebt oder nicht. Aber das darf deinen Mann nicht davon abhalten den Wohnzimmertisch für etwas anderes als das Abendessen zu nutzen. Das darf dich nicht davon abhalten, nach dem Duschen einfach doch mal wieder in die sexy Wäsche zu schlüpfen. Natürlich kann (und will *hust*) man das nicht mehr jeden Abend machen, aber ab und an muss man sich das einfach wieder zurückholen. Da hat meine Freundin schlicht und ergreifend recht.

Warum ich auf das Thema komme? Natürlich wegen "Fifty Shades of Grey". Also nicht wegen des Filmes an sich, sondern wegen des erotischen Hintergrundes des Films. Wir haben uns daheim immer unser eigenes "Fifty Shades of Grey" gemacht. Und ja, ich kann nicht leugnen, dass der Film mir da wieder ein bisschen "neuen alten" Geschmack drauf gemacht hat :-)



Dienstag, 3. März 2015

Ausgehtag - eine geprellte Zeche und ein Streit gleich hinterher!

Oh wei! Da ist mir ja was passiert am Samstag... *hust* Es gibt dann also jetzt eine Lokalität, die ich in Zukunft besser nicht mehr aufsuchen sollte ;-)

Samstag waren F. und ich im Kino. Fifty Shades of Grey. Wir sind jetzt seit über 2 Jahren zusammen und es ist das erste Mal, dass wir gemeinsam im Kino waren. Wahrscheinlich war es auch das letzte Mal, es sei denn, ich gehe in irgendeinen bescheuerten 3D animierten Actionfilm, in dem es um Tod und Teufel geht *rolleyes* Das Thema der unterschiedlichen Interessen vor dem heimischen TV setzt sich natürlich auch beim Kino fort. Aber gut ...

Fifty Shades of Grey war "okay". Für mich eher ein Film für Frauen, mein Mann konnte sich das eine oder andere genervte Stöhnen nicht verkneifen. Ich hasse es. Daheim eh, im Kino noch mehr. Wenigstens saß er als Puffer zwischen mir und noch zwei Weibern, die sich um Kopf und Kragen quatschten. Auf so etwas kann ich noch weniger, als auf das nervige Stöhnen meines Mannes (-> ich muss gerade unwillkürlich an Mario Barth denken *lol*).

Nach dem Film sind wir neben dem Kino noch in eine Bar. Eine Sportsbar, klein aber fein. Ich gehe dort nicht regelmäßig hin, war dann jetzt das dritte Mal dort. Eigentlich ist es da aber ganz nett. Unsere Stadt hat in dieser Richtung einfach nicht viel zu bieten. Bei Wodka-Redbull (Mann) und Weißweinschorle (ich) quatschten wir also über den Film. Wenigstens waren wir uns hier mit unseren Meinungen grün und relativ eins über den Film.

Der Abend wurde immer später und später und mein Bierdeckel wurde voller und voller. Ich allerdings auch. Mir tut so etwas nicht gut. Oh nein, so gar nicht gut! Ich weiß, warum ich das sonst in der Form eigentlich auch nicht mehr mache. Aber ich war guter Laune, die Stimmung in der Bar war nett, wir haben uns nett unterhalten.... wir saßen an einem großen Tisch und über den Abend wechselten dort immer mal unsere Tischnachbarn. Zuletzt war dies eine etwas größere Gruppe von Jungs und Mädels. Ich hatte mich gut unterhalten, F. ebenfalls. EIGENTLICH war alles entspannt. Aber auch nur eigentlich...

F. wollte wohl irgendwann heim, ich kann mich an das Gespräch nicht erinnern. Ich war allerdings noch in Stimmung und hatte keine Lust heim zu fahren. Ganz offensichtlich ... denn als ICH dann irgendwann heim wollte, stelle ich fest, dass mein Mann nicht mehr da war. Hoppla. Ich war also völlig enttäuscht von meinem Mann, der mich einfach so alleine gelassen hatte. Draußen schüttete es wie es aus Eimern, es war irgendwas um die 5 Uhr herum, ich hatte keinen Wohnungsschlüssel und sah mich die Nacht schon draußen verbringen. Ich heulte und jammerte und bedauerte mich zutiefst. Meinen Mann verfluchte ich indes gewaltig!!!

Ich schnappte mir meine Jacke und meine Tasche und wackelte auf meinen Stöckelschuhen in Richtung Bahnhof und Taxiständen. Heulend....das Elend der Welt auf meinen Schultern. Und während ich so in Richtung Bahnhof wanderte, fühlte ich in meiner Tasche einen Bierdeckel. OH! Ja klar, ans Bezahlen hatte ich in meinem Leid natürlich nicht mehr gedacht. Ich hatte mir alles geschnappt und war los gezogen. Ich hatte nicht vor die Zeche zu prellen. Ich wäre im Normalfall VIEL ZU SCHISSIG um so etwas zu machen. Aber ich hatte ja andere Sorgen in dem Moment *hust* Und es ist ja gerade so noch gut gegangen *tüdelü* Ich bin kein regelmäßiger Gast dort - und nach Samstag werde ich das auch nicht mehr werden ;-)

Am Bahnhof angekommen war natürlich erst mal kein Taxi in Sicht. Ich setzte mich also auf eine Steinmauer, in strömendem Regen, alleine und verlassen. Es dauerte aber zum Glück nicht lange und es kam ein Taxi angefahren. Und als hätte es "das Schicksal" gerochen, saß in dem Taxi eine Frau als Fahrerin. Jetzt konnte ich also auch noch mein Leid über die grauenvollen Männer klagen und fand in ihr eine dankbare Zuhörerin. Daheim angekommen gab sie mir noch ihre Karte, für den Fall, dass ich mal wieder in so eine missliche Lage käme und sie mich vor der bösen bösen Männerwelt retten müsse ;-)

Nu stand ich da vor meiner Haustüre - ohne Schlüssel. Auf die Idee, dass mein Mann längst zu Hause sein könnte, bin ich überhaupt nicht gekommen. Was also tun? Aus irgendeinem bescheuerten Grund dachte ich, ich könnte es ja mal hintenrum probieren. Als ob wir jemals unsere Türe offen lassen würden.
Hatte ich erwähnt, dass es in Strömen regnete? Hatte ich erwähnt, dass ich Absatzschuhe trug? Was also Regen, Wiese, Stöckelschuhe und ein strammer Alkoholpegel zusammen machen, muss ich wohl kaum erwähnen. Ich stackste irgendwie über die Wiese, versank, knickte ein, und landete natürlich auf allen Vieren im Matsch. Herrlich.

Ich also wieder zurück nach vorne und mir blieb in meiner Verzweiflung nur das Klingeln bei einem unserer Nachbarn. Ich nahm den, der wohl das größte Verständnis für mich hätte. Es dauerte dann auch nicht lange bis oben das Fenster aufging und unser Nachbar mich vor der Türe sitzen sah. Er kam runter, öffnete mir... ich jammerte, dass mein Arschloch-Mann mich einfach sitzen gelassen hätte. Unser Hausflur ist sehr hellhörig ... und es dauerte also wiederum nicht lange, bis unsere Wohnungstür aufging und F. dort stand. Schimpfend und wütend ging ich in die Wohnung und hörte mein Gezeter auch nicht auf. F. war gar nicht drauf eingestiegen - war auch besser so.  Ich beschimpfte ihn als Penner und Arschloch, der mir auf der Tasche liegen würde. Ich schnappte mir meine Decke plus Kissen und nächtigte dann im Wohnzimmer auf der Couch.

Am nächsten Morgen wurde ich um 10:00 Uhr wach weil F. mir mitteilte, dass er jetzt den Mini holen würde. Ich meinte nur, dass ich das selber mache und dann verließ er das Haus, um zu Fuß sein Auto zu holen. Als ich losfuhr hatte ich ihn nach kurzer Zeit mit dem Auto eingeholt, aber er wollte nicht mit mir fahren. Zu arg waren meine Beschimpfungen in der Nacht gewesen. Ich hatte ihn ganz schön verletzt. Ich fuhr also ohne ihn weiter, holte den Mini bei der Oma ab und kehrte zurück nach Hause. F.'s Auto stand vor der Türe aber er war nicht da. Mit dem Fahrrad war er losgezogen, um den Kopf frei zu kriegen. Als er mittags wieder nach Hause kam, brauchte es sehr viel gutes Zureden meinerseits, um das alles wieder zu kitten.

Natürlich war ich an dem Abend total überzogen. Meinen Mann als Arschloch zu beschimpfen war schon ziemlich heftig. F. äußerte am nächsten Tag, dass ja "Kinder und Alkoholisierte immer die Wahrheit sagen" und dass das, was ich da zu ihm sagte, auch das sei, was ich ihm gegenüber empfinden würde. In letzter Zeit läuft es ja auch "unrund", wenn man das so sagen kann. Ich motze von morgens bis abends, nichts, was F. tut, ist gut genug. Ich finde immer irgendwas, das nicht passt. Ich bin unzufrieden und er kriegt die volle Breitseite.

Auch was das Geld angeht ... er ist bemüht, versucht ja auch immer was nebenher zu scheffeln. Trotzdem kommt er manchmal in die Situation, dass vor Monatsende kein Geld mehr da ist. Mich macht das rasend, da ich der Meinung bin, dass das vermeidbar wäre, wenn er nur mal Übersicht über sein Geld hätte. Er weiß überhaupt nicht, was auf seinem Konto monatlich passiert. Also er weiß nicht wann, welche Zahlungen fällig sind. Mich macht das bekloppt. Hätte er Übersicht, könnte er viel besser und vorausschauender handeln. Na ja. Das brodelte dann in der Nacht von Samstag auf Sonntag natürlich alles hoch. Und wie das halt so ist, wenn man getrunken hat - man ist dann einfach auch schnell ziemlich unfair.

Wir haben aber viel viel viel geredet am Sonntag und es ist auch alles wieder gut! Und 64,- € habe ich an dem Abend auch noch gespart *lach* Hat sich das Prellen der Zeche wenigstens gelohnt ;-)

Am 21.03. planen wir gemeinsam auf eine Party zu gehen. Versuchen wir es dann doch einfach noch mal mit dem "Gemeinsam-Spaß-haben" ;-)



Mittwoch, 11. Februar 2015

Immer diese blöde Schenkerei ...

Ich kriege noch die KRISE!

Am Montag hat mein werter Mann schon Geburtstag. Und ich habe NICHTS. GAR NICHTS... nicht mal eine Idee. Ich könnt bekloppt werden.

Ich werde ihm wohl einen "kalten Hund" machen - wenigstens das weiß ich schon. Den hat er wohl immer früher von seiner Mama bekommen ;-) Den Gedanken finde ich ganz nett - zumal ich backen eh nicht so gerne mache *smile*

Aber was zum Henker schenke ich ihm nur???? Eigentlich wollte ich ihm gerne wieder "Zeit" schenken. Da haben wir beide mehr von. Ein Abend irgendwo nett im Hotel, mit einem leckeren Abendessen, ausschlafen am nächsten Tag, bissl Wellness noch dazu. Aber mir will einfach kein Arrangement gefallen :-(

An eine Dinnershow hatte ich auch schon gedacht, z. B. im Phantasialand mit anschließender Übernachtung - wäre glaub ich echt toll ♥ Aber kostet auch mal eben 300,- € für uns beide. Das ist mir dann doch ein wenig zu viel! Krimi-Dinner ist mir irgendwie nix und auch ein Musicalbesuch z. B. in Starlight Express mit anschließender Übernachtung kostet seine 300,- €. Nix für "mal eben so" zum Geburtstag. Letztes Jahr habe ich 250,- € ausgegeben ... aber da war wenigstens das ganze Wochenende drin verpackt - inkl. Tickets für ein kleines Konzert am Freitag und Übernachtung von Samstag auf Sonntag mit Essen und allem Schnickschnack.

Haaaaaach *verzweifel* .... Hat denn keiner von euch noch eine heiße Idee für ein "Ein-abendliches-Event" für Paare????