Dass J. sehr sensibel ist, ist ja jetzt kein Geheimnis. Also mit sensibel meine ich nicht, dass er wegen jeder Kleinigkeit das Weinen beginnt. Sondern ich meine, dass J. ein Kind ist, dass sehr feine Antennen hat, der Veränderungen sehr schnell wahrnimmt, der viel Wert auf unsere und seine eigenen Rituale legt.
Nun hatte ich vor zwei Tagen eine Situation, die mich total berührt hat.
J. saß auf seinem Bett, ich stand daneben... Das Thema "Tod" ist bei uns zwar nicht aktuell und wir hatten auch noch keinen Todesfall in der Familie, seit J. auf der Welt ist. Aber darüber schweigen tun wir ebenfalls nicht. Es ist vollkommen klar, dass wir alle irgendwann sterben müssen. J. kommt auch immer mal wieder von alleine auf das Thema. Hat mir schon Dinge gesagt wie "Mama, wenn du mal tot bist und ich dann auch tot bin, dann möchte ich neben dir beerdigt werden, damit wir immer zusammen sind." Aber mit einer totalen Natürlichkeit und Selbstverständlichkeit. Oder wenn er von sich als Opa spricht, ist es vollkommen klar, dass ich dann nicht mehr lebe.
Nun saß er also auf seinem Bett...mit einem kleinen Kloß im Hals fragte er:
"Mama ... was ist eigentlich, wenn Oma und Opa sterben?"
Ihm schossen Tränen in die Augen...
Ich: "Mein Schatz dann werden wir alle sehr traurig sein."
Und kaum war das ausgesprochen, brach J. so richtig in Tränen aus. Er schluchzte... ich bin zu ihm auf das Bett geklettert und habe ihn in den Arm genommen. Habe ihm gesagt, dass es total okay ist zu weinen und dass ich auch weine - denn ich musste natürlich ebenfalls weinen.
Er hat in meinen Armen gelegen und wir haben gekuschelt ... Ich habe ihm gesagt, dass der Tod der Lauf der Dinge ist. Und dass, wie er ja weiß, wir alle irgendwann sterben werden. Habe aber natürlich auch gleichzeitig gesagt, dass wir sicher noch ganz viel Zeit mit Oma und Opa haben werden. Immer noch mit tränenerstickter Stimme sagte er dann: "Und du wirst auch noch ewig lange leben Mama", "Ja mein Schatz", "Und ich werde auch noch ewig ewig lange leben." "Ja das wirst du mein Schatz."
Wenn ich das jetzt schreibe und während ich das noch einmal lese, kriege ich schon wieder feuchte Augen. Mich hat das sehr berührt - es berührt mich noch immer.
Ein kleiner Kinderkopf, der doch eigentlich mit Leichtigkeit durch das Leben geht, sich aber dennoch schon mit solch belastenden Dingen auseinander setzt.
Ich bin über meinen Sohn immer wieder überrascht - auf der einen Seite noch so richtig kleinkindmäßig unterwegs - auf der anderen Seite kommen kluge Sprüche, tiefsinnige Gedanken und Weisheiten, bei denen man sich fragt, woher der kleine Mann das nur alles hat.
Manchmal ist er eben ...
*schon 5* - warum muss das Glas Wasser jetzt zum 3. Mal über den Tisch gekippt werden
...manches Mal ist er
*erst 5* - woher hast du nur all diese klugen und tiefsinnigen Gedanken
Über mich
- MrsJuliregen
- Projekt 2.0: Nach 8 Jahren Single-Dasein nun also eine Beziehung ... *phew* Das Abenteuer geht weiter!!
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Donnerstag, 28. Mai 2015
Mittwoch, 20. Mai 2015
Das war nix....
Also das Laufen schon, das Haus leider nicht. Schon interessant...je häufiger man läuft, desto kleiner ist auch die Schwelle sich zu Überwinden. Und das schon bei den wenigen Malen, die ich mich jetzt auf den Weg gemacht habe. Die Motivation wird mit jedem Lauf tatsächlich größer ... der Schweinehund nach jedem Mal ein kleines bisschen leiser *smile* Drei Monate sind es noch bis zu unserem Türkei-Urlaub - wer weiß, vielleicht schaffe ich es ja doch noch ein paar Kilos in Deutschland zu lassen ;-)
Das Haus war leider nicht so ganz passend. Grundweg war das schon nett ... aber nett ist die kleine Schwester von Scheiße. Alles war neu gemacht, das sah schon ganz ordentlich aus. Allerdings war das ganze Haus vom Dach bis in den Keller offen. Der Keller war riesig, zwei große Räume zur Nutzung und eine Waschküche noch zusätzlich. Der Treppenaufgang ins Erdgeschoss jedoch war ohne irgendeine Schwelle. Nach oben ging es dann natürlich genau so offen weiter. Die Schlafräume im ersten OG waren soweit in Ordnung, auch von der Größe her. Das Dachgeschoss hatte man komplett ausgebaut zur Nutzung. Eigentlich toll, aber mehr als zur Nutzung als Arbeitszimmer kommt das leider nicht in Frage. Will man dort oben schlafen, während man im ganzen Haus gehört werden kann und während man selbst auch all das Treiben im ganzen Haus hören kann? Wohl kaum.
Ich habe mir dann auch die Frage gestellt, wie es mit dem Heizen aussieht. Wenn ich im Winter das Erdgeschoss heize, dann heize ich doch den ganzen Keller gleich mit. Wie sagte der Makler so schön? "Sie können die Türen der Wohnräume doch zumachen." Ein Traum.
Hinzu kam, dass das Haus keine Badewanne hatte und der Garten war auch noch total hutzelig. Von der Küche mal ganz abgesehen, die war für das Haus mal völlig daneben geplant. Da konnte auch der schöne Ausblick vom Balkon aus auf die Felder nichts mehr heraus reißen. Schade eigentlich - denn die Lage wäre wirklich *perfekt* gewesen. Na ja.
Das Haus war leider nicht so ganz passend. Grundweg war das schon nett ... aber nett ist die kleine Schwester von Scheiße. Alles war neu gemacht, das sah schon ganz ordentlich aus. Allerdings war das ganze Haus vom Dach bis in den Keller offen. Der Keller war riesig, zwei große Räume zur Nutzung und eine Waschküche noch zusätzlich. Der Treppenaufgang ins Erdgeschoss jedoch war ohne irgendeine Schwelle. Nach oben ging es dann natürlich genau so offen weiter. Die Schlafräume im ersten OG waren soweit in Ordnung, auch von der Größe her. Das Dachgeschoss hatte man komplett ausgebaut zur Nutzung. Eigentlich toll, aber mehr als zur Nutzung als Arbeitszimmer kommt das leider nicht in Frage. Will man dort oben schlafen, während man im ganzen Haus gehört werden kann und während man selbst auch all das Treiben im ganzen Haus hören kann? Wohl kaum.
Ich habe mir dann auch die Frage gestellt, wie es mit dem Heizen aussieht. Wenn ich im Winter das Erdgeschoss heize, dann heize ich doch den ganzen Keller gleich mit. Wie sagte der Makler so schön? "Sie können die Türen der Wohnräume doch zumachen." Ein Traum.
Hinzu kam, dass das Haus keine Badewanne hatte und der Garten war auch noch total hutzelig. Von der Küche mal ganz abgesehen, die war für das Haus mal völlig daneben geplant. Da konnte auch der schöne Ausblick vom Balkon aus auf die Felder nichts mehr heraus reißen. Schade eigentlich - denn die Lage wäre wirklich *perfekt* gewesen. Na ja.
Mittwoch, 13. Mai 2015
Huch ....
Da denkt man an nichts böses .... und *schwupps* ist ein ganzer Monat rum und ich habe gar nicht mehr geschrieben O.O
Irgendwie rast die Zeit aber eh wieder so arg an einem vorbei, dass es manchmal schon unheimlich ist. Jetzt haben wir schon fast Mitte Mai - der Sommer naht mit großen Schritten und ich habe das Gefühl, dass das Jahr doch grad erst angefangen hat. In 3 Wochen fahren wir nach Holland und machen uns ein paar - hoffentlich - schöne Tage in Noordwijk. Haben dort eine Ferienwohnung 30 Meter vom Strand entfernt gebucht. Das tut uns allen glaube ich ganz gut! Ganz besonders F.
Der rödelt im Moment wirklich auf vielen Hochzeiten, hat auf der Arbeit mehr als genug zu tun und hetzt von einem Termin in den nächsten. Dann hat er noch seine Baustelle nebenher, seine Nichte ist umgezogen und bei uns daheim im Garten und bei den innerhalb des Hauses umgezogenen Nachbarn gab es auch noch genug zu tun. Da bleibt von der Freizeit nicht mehr viel. Auf der Baustelle hat er jetzt aber ein kleines bisschen Luft und die paar Tage hintereinander frei werden für F. Balsam sein. Wichtig natürlich, dass wir wegfahren. Daheim gibt es ja dann doch wieder irgendeine Front, an der grad gekämpft werden könnte.
Joa ... also sind wir dann bald schon an unserem "Überbrückungsurlaub", so habe ich den Hollandurlaub getauft. Der, der die Zeit bis zum Sommerurlaub ein wenig verkürzen soll. Wobei .... so lange ist der ja nun auch wieder nicht weg. In weniger als vier Monaten geht es ja schon wieder in die Türkei *yeah*
Und wenn wir zurück kommen geht es mit großen Schritten auf die Schulauswahl für den Mini zu. Denn dann ist er bereits ein Pfiffikus. WAHNSINN!!!
Aber machen wir langsam - noch liegt der ganze Sommer vor uns und auch noch alle Urlaube.
Vorgestern war ja Muttertag und wir haben meine Mam kurzerhand zu uns in den Garten eingeladen. Wir haben lecker gegrillt, mit unseren Nachbarn draußen gesessen und den Tag genossen. Das war echt schön. Meine Mam hat mit ihrem Handy gefühlte 100 Bilder geschossen ;-) Und als ich mir das eine oder andere hinterher so angeschaut habe - pööööh!!! Also das gefiel mir ja mal so gar nicht. Ich hab total bullig ausgesehen O.O
Da rückte das Thema "GEWICHT" doch ganz schnell mal wieder in den Focus. Zugegeben, ich habe es in den letzten Wochen wieder aaaarg schleifen lassen. Zwar bin ich dabei geblieben morgens kein Brot mehr als Frühstück zu mir zu nehmen, aber das war es dann auch schon wieder. Immerhin bin ich bei 74kg geblieben. Auf die Waage stelle ich mich ja trotzdem regelmäßig.
Ich war dann aber doch ganz froh und mein Gewissen war zumindest ein kleeeein wenig beruhigt, denn ich war am Vormittag Laufen. Irgendwie war das ganz komisch - F. und ich waren am Samstag aus und sind erst um 2:30 Uhr heim gekommen. Ins Bett sind wir dann trotzdem nicht gleich und erst gegen 5:00 Uhr ging es in die Koje. Am Sonntag lag ich dann kurz nach 09:00 Uhr wach im Bett und hab mich von links nach rechts gedreht - einschlafen ging aber überhaupt nicht mehr *mäh* Also bin ich um halb zehn eben aufgestanden. F. hat noch geschlafen und geschlafen ... und ich habe mich total gelangweilt. Auf der Couch liegen und TV schauen ist morgens oder tagsüber einfach nicht mein Ding. Ich kann das nur am Abend gut. Ich hab also auf dem Balkon gesessen, im Handy und auf facebook rumgeflitscht und mich gelangweilt. Als es dann gegen 11:30 Uhr ging, kam mir die spontane Idee doch Laufen zu gehen.
Hat echt gut getan!! Ich bin auch mehr gelaufen als beim letzten Mal - dank meiner sau-coolen App kann ich das immer schön vergleichen *smile* Das war schon Ansporn! Hinterher habe ich dann für den Rest des Tages meine Bandage für mein rechtes Knie getragen und muss sagen - null Probleme hinterher!! Beim letzten Lauf hatte ich hinterher a) mit ordentlich Muskelkater zu kämpfen und b) mit Knieschmerzen.
Habe ja Arthrose - ich weiß, dass Joggen da nicht gerade die cleverste Sportart ist, aber ich brauch was, wo ich direkt loslegen kann, wenn es mich mal packt. Schwimmen gehen wäre für mich eigentlich besser - aber dann müssen die Beinchen immer schön akkurat rasiert sein, die Badetasche muss gepackt werden, hinfahren .... da verliere ich beim Packen der Tasche schon die Lust *hust* Ich bleibe also beim Joggen ;-)
Eigentlich wollte ich heute noch mal gehen - mal schauen ob ich es schaffe. Habe nämlich eben einen Termin für eine Hausbesichtigung gemacht. Hab die Tage was im Netz gesehen, direkt bei uns um die Ecke, wir würden ja so gerne in der Gegend bleiben. Haus zur Miete, 125qm.... Erstbezug nach Kernsanierung. Ich werde Bericht erstatten!
....und nicht erst wieder in einem Monat ;-)
Irgendwie rast die Zeit aber eh wieder so arg an einem vorbei, dass es manchmal schon unheimlich ist. Jetzt haben wir schon fast Mitte Mai - der Sommer naht mit großen Schritten und ich habe das Gefühl, dass das Jahr doch grad erst angefangen hat. In 3 Wochen fahren wir nach Holland und machen uns ein paar - hoffentlich - schöne Tage in Noordwijk. Haben dort eine Ferienwohnung 30 Meter vom Strand entfernt gebucht. Das tut uns allen glaube ich ganz gut! Ganz besonders F.
Der rödelt im Moment wirklich auf vielen Hochzeiten, hat auf der Arbeit mehr als genug zu tun und hetzt von einem Termin in den nächsten. Dann hat er noch seine Baustelle nebenher, seine Nichte ist umgezogen und bei uns daheim im Garten und bei den innerhalb des Hauses umgezogenen Nachbarn gab es auch noch genug zu tun. Da bleibt von der Freizeit nicht mehr viel. Auf der Baustelle hat er jetzt aber ein kleines bisschen Luft und die paar Tage hintereinander frei werden für F. Balsam sein. Wichtig natürlich, dass wir wegfahren. Daheim gibt es ja dann doch wieder irgendeine Front, an der grad gekämpft werden könnte.
Joa ... also sind wir dann bald schon an unserem "Überbrückungsurlaub", so habe ich den Hollandurlaub getauft. Der, der die Zeit bis zum Sommerurlaub ein wenig verkürzen soll. Wobei .... so lange ist der ja nun auch wieder nicht weg. In weniger als vier Monaten geht es ja schon wieder in die Türkei *yeah*
Und wenn wir zurück kommen geht es mit großen Schritten auf die Schulauswahl für den Mini zu. Denn dann ist er bereits ein Pfiffikus. WAHNSINN!!!
Aber machen wir langsam - noch liegt der ganze Sommer vor uns und auch noch alle Urlaube.
Vorgestern war ja Muttertag und wir haben meine Mam kurzerhand zu uns in den Garten eingeladen. Wir haben lecker gegrillt, mit unseren Nachbarn draußen gesessen und den Tag genossen. Das war echt schön. Meine Mam hat mit ihrem Handy gefühlte 100 Bilder geschossen ;-) Und als ich mir das eine oder andere hinterher so angeschaut habe - pööööh!!! Also das gefiel mir ja mal so gar nicht. Ich hab total bullig ausgesehen O.O
Da rückte das Thema "GEWICHT" doch ganz schnell mal wieder in den Focus. Zugegeben, ich habe es in den letzten Wochen wieder aaaarg schleifen lassen. Zwar bin ich dabei geblieben morgens kein Brot mehr als Frühstück zu mir zu nehmen, aber das war es dann auch schon wieder. Immerhin bin ich bei 74kg geblieben. Auf die Waage stelle ich mich ja trotzdem regelmäßig.
Ich war dann aber doch ganz froh und mein Gewissen war zumindest ein kleeeein wenig beruhigt, denn ich war am Vormittag Laufen. Irgendwie war das ganz komisch - F. und ich waren am Samstag aus und sind erst um 2:30 Uhr heim gekommen. Ins Bett sind wir dann trotzdem nicht gleich und erst gegen 5:00 Uhr ging es in die Koje. Am Sonntag lag ich dann kurz nach 09:00 Uhr wach im Bett und hab mich von links nach rechts gedreht - einschlafen ging aber überhaupt nicht mehr *mäh* Also bin ich um halb zehn eben aufgestanden. F. hat noch geschlafen und geschlafen ... und ich habe mich total gelangweilt. Auf der Couch liegen und TV schauen ist morgens oder tagsüber einfach nicht mein Ding. Ich kann das nur am Abend gut. Ich hab also auf dem Balkon gesessen, im Handy und auf facebook rumgeflitscht und mich gelangweilt. Als es dann gegen 11:30 Uhr ging, kam mir die spontane Idee doch Laufen zu gehen.
Hat echt gut getan!! Ich bin auch mehr gelaufen als beim letzten Mal - dank meiner sau-coolen App kann ich das immer schön vergleichen *smile* Das war schon Ansporn! Hinterher habe ich dann für den Rest des Tages meine Bandage für mein rechtes Knie getragen und muss sagen - null Probleme hinterher!! Beim letzten Lauf hatte ich hinterher a) mit ordentlich Muskelkater zu kämpfen und b) mit Knieschmerzen.
Habe ja Arthrose - ich weiß, dass Joggen da nicht gerade die cleverste Sportart ist, aber ich brauch was, wo ich direkt loslegen kann, wenn es mich mal packt. Schwimmen gehen wäre für mich eigentlich besser - aber dann müssen die Beinchen immer schön akkurat rasiert sein, die Badetasche muss gepackt werden, hinfahren .... da verliere ich beim Packen der Tasche schon die Lust *hust* Ich bleibe also beim Joggen ;-)
Eigentlich wollte ich heute noch mal gehen - mal schauen ob ich es schaffe. Habe nämlich eben einen Termin für eine Hausbesichtigung gemacht. Hab die Tage was im Netz gesehen, direkt bei uns um die Ecke, wir würden ja so gerne in der Gegend bleiben. Haus zur Miete, 125qm.... Erstbezug nach Kernsanierung. Ich werde Bericht erstatten!
....und nicht erst wieder in einem Monat ;-)
Donnerstag, 26. März 2015
Es ist nur eine Phase ...
Es ist mal wieder so weit... wir stecken in einer "Phase". Die letzte Phase ist schon eine Weile her, ich könnte gar nicht genau sagen, wann die wohl gewesen ist.
Die aktuelle Phase zeichnet sich durch starkes "Bocken" und "Frechheit" aus. Also in einer Form, die für J. absolut untypisch ist. Er hört sehr sehr sehr schlecht im Moment...aber das war in jeder Phase bislang gleich. Alles muss man noch 3x mehr sagen, als man es sowie so schon tut. Das nervt natürlich gehörig. Hinzu kommt aber jetzt eben eine erweiterte, körperliche Reaktion meines Sohnes auf sein Empfinden.
Wenn ich was von ihm möchte, worauf er aber keine Lust hat, dann lässt er sich hängen, ziehen, zeigt mir mit allem was er zu geben hat, dass er das jetzt doof findet. Sein Körper erschlafft zu einem Schluck Wasser in der Kurve und er stößt dann auch gerne ein richtig hochgradig genervtes Stöhnen aus ... ganz tolle Sache.
Wenn er etwas nicht bekommt, was er aber gerne möchte, dann setzt er sich auf den Boden, verschränkt die Arme ganz arg um seinen Oberkörper, guckt fürchterlich böse und grollt vor sich hin. Auch sehr schön. Er macht das aber nicht nur zu Hause, sondern auch wenn man draußen unterwegs ist. Beim Einkaufen zum Beispiel. Herrlich. Da kann ich nur froh sein, dass mich das ziemlich kalt lässt und mir eventuelle Reaktionen umstehender Menschen ebenfalls gleich sind.
Und der dritte Part, der dieses Mal anders ist als vorher, ist die Tatsache, dass der junge Mann ziemlich frech ist. Wenn ich ihm z. B. was sage, was er nicht hören will, dann hält er sich die Ohren zu und sagt: "bla bla bla".
Klingt auf den ersten Blick nicht sonderlich schlimm. Ist es im Grunde - also als Tatsache an sich - auch nicht. Aber es ist respektlos. Das dulde ich nicht. Also wandert das Kind eben ins Zimmer. So ziehen sich die kleinen, aber feinen Frechheiten gerade so durch. Es wird komplett ignoriert was ich sage... besser noch, es wird genau DAS gemacht, wovon ich gerade gesagt habe, dass wir es NICHT tun. Mit dem süffisanten Lachen eines knapp 5-jährigen, der davon überzeugt ist, der König der Welt zu sein.
Letzte Woche sind wir heim gekommen und das Kind wollte gleich nach oben zu unseren Nachbarn stapfen. Ich habe ihm gesagt, dass wir jetzt erst mal rein gehen, er sich Schuhe und Jacke ausziehen soll und dann könne er hoch gehen. Er ignorierte das und ging einfach die Treppe hoch. Ich also noch mal was gesagt, das Kind wollte diskutieren. Ich WILL nicht diskutieren. Also bin ich laut geworden...
J. ließ den Oberkörper hängen, schlurfte in die Wohnung und sagte: "Boah Mama, ich hab im Kindergarten schon genug geheult."
Zugegeben .... es fiel mir schwer in der Situation ernst zu bleiben und ein Lachen konnte ich mir einfach nicht verkneifen :-)
Heute früh hatten wir auch wieder so eine Situation...allerdings konnte ich in dem Moment selber nicht darüber lachen. Jetzt, wo die Situation schon ne Weile her ist, kann ich ein Grinsen schon wieder kaum unterdrücken.
Ich habe ihm gefühlte 100x gesagt, dass er sich anziehen soll. Er sitzt im Badezimmer auf dem Boden vor unserem Spiegelschrank. Wie jeden Morgen. Seine Kleidung liegt ausgebreitet vor ihm. Wie jeden Morgen. Ich muss ihn nach jedem Kleidungsstück daran erinnern doch bitte weiterzumachen. Wie jeden Morgen.
Heute war ich schon in der Küche, während der Mini noch im Bad war. Ich hatte ihm also wie gesagt bereits 100x gesagt, dass er sich anziehen soll. Irgendwann tönt es aus dem Bad: "Mamaaaaaa.... Hintern abputzen!!"
(Wir haben den Deal, dass ich mich, bis er 5 Jahre alt ist, noch dazu hinreißen lasse, ihm ab und an den Hintern abzuwischen. Er kann es alleine, macht es auch alleine. Nutzt aber eben gerne noch den Service)
Als ich ins Bad komme, sitzt er auf dem Klo und hat noch immer seine Schlafklamotten an. Da bin ich dann natürlich aus der Hose gehüpft und habe losgewettert. Und was sagt mein Kind??
"Halt mal die Luft an!"
WAS????? O.O
Wenn ich mir das jetzt auf der Zunge zergehen lasse, kann ich nicht anders als Lachen :-) Aber in dem Moment...? No way. Ich war ja schließlich geladen und mein Kind schien das überhaupt nicht zu interessieren. Meine Reaktion darauf war natürlich entsprechend. Huch ... da hat der Mini dann wohl gemerkt, dass ich tatsächlich nicht zu Scherzen aufgelegt bin. Ratzfatz hatte er sich abgeputzt und stand angezogen in der Küchentüre.
Heieiei... da blüht uns ja was in den nächsten Wochen.
Im letzten halben Jahr hat sich der Mini irgendwie eh schon ein bisschen verändert. Dass er mit großen Schritten in Richtung "Pfiffikus sein" wandert und nächstes Jahr tatsächlich schon ein Schulkind wird, ist irgendwie spürbar. Ich kann das gar nicht an einzelnen Dingen festmachen. Er ist irgendwie reifer... auch frecher, ja ;-) Er macht im Kopf so große Fortschritte im Moment. Was er kombiniert, was er sich ausdenkt. Auch im Bereich Zahlen und Zählen zum Beispiel hat er einen rieeesen Sprung gemacht. Er zählt mittlerweile bis 100 (mit bissl Unterstützung, weil er sonst auf dem Weg bis zur 100 schon mal Zahlen weglässt :-p), kann Zahlen im Raum bis 100 erkennen und lesen.
Auch wenn ich gerne hätte, dass der Mini noch eine Weile länger Kindergartenkind bleibt und mir die Tatsache, dass er nächstes Jahr in die Schule kommt so gar nicht gefällt .... STOLZ macht es mich natürlich auch, wenn ich die rasante Entwicklung meines größten Schatzes sehe ♥
Die aktuelle Phase zeichnet sich durch starkes "Bocken" und "Frechheit" aus. Also in einer Form, die für J. absolut untypisch ist. Er hört sehr sehr sehr schlecht im Moment...aber das war in jeder Phase bislang gleich. Alles muss man noch 3x mehr sagen, als man es sowie so schon tut. Das nervt natürlich gehörig. Hinzu kommt aber jetzt eben eine erweiterte, körperliche Reaktion meines Sohnes auf sein Empfinden.
Wenn ich was von ihm möchte, worauf er aber keine Lust hat, dann lässt er sich hängen, ziehen, zeigt mir mit allem was er zu geben hat, dass er das jetzt doof findet. Sein Körper erschlafft zu einem Schluck Wasser in der Kurve und er stößt dann auch gerne ein richtig hochgradig genervtes Stöhnen aus ... ganz tolle Sache.
Wenn er etwas nicht bekommt, was er aber gerne möchte, dann setzt er sich auf den Boden, verschränkt die Arme ganz arg um seinen Oberkörper, guckt fürchterlich böse und grollt vor sich hin. Auch sehr schön. Er macht das aber nicht nur zu Hause, sondern auch wenn man draußen unterwegs ist. Beim Einkaufen zum Beispiel. Herrlich. Da kann ich nur froh sein, dass mich das ziemlich kalt lässt und mir eventuelle Reaktionen umstehender Menschen ebenfalls gleich sind.
Und der dritte Part, der dieses Mal anders ist als vorher, ist die Tatsache, dass der junge Mann ziemlich frech ist. Wenn ich ihm z. B. was sage, was er nicht hören will, dann hält er sich die Ohren zu und sagt: "bla bla bla".
Klingt auf den ersten Blick nicht sonderlich schlimm. Ist es im Grunde - also als Tatsache an sich - auch nicht. Aber es ist respektlos. Das dulde ich nicht. Also wandert das Kind eben ins Zimmer. So ziehen sich die kleinen, aber feinen Frechheiten gerade so durch. Es wird komplett ignoriert was ich sage... besser noch, es wird genau DAS gemacht, wovon ich gerade gesagt habe, dass wir es NICHT tun. Mit dem süffisanten Lachen eines knapp 5-jährigen, der davon überzeugt ist, der König der Welt zu sein.
Letzte Woche sind wir heim gekommen und das Kind wollte gleich nach oben zu unseren Nachbarn stapfen. Ich habe ihm gesagt, dass wir jetzt erst mal rein gehen, er sich Schuhe und Jacke ausziehen soll und dann könne er hoch gehen. Er ignorierte das und ging einfach die Treppe hoch. Ich also noch mal was gesagt, das Kind wollte diskutieren. Ich WILL nicht diskutieren. Also bin ich laut geworden...
J. ließ den Oberkörper hängen, schlurfte in die Wohnung und sagte: "Boah Mama, ich hab im Kindergarten schon genug geheult."
Zugegeben .... es fiel mir schwer in der Situation ernst zu bleiben und ein Lachen konnte ich mir einfach nicht verkneifen :-)
Heute früh hatten wir auch wieder so eine Situation...allerdings konnte ich in dem Moment selber nicht darüber lachen. Jetzt, wo die Situation schon ne Weile her ist, kann ich ein Grinsen schon wieder kaum unterdrücken.
Ich habe ihm gefühlte 100x gesagt, dass er sich anziehen soll. Er sitzt im Badezimmer auf dem Boden vor unserem Spiegelschrank. Wie jeden Morgen. Seine Kleidung liegt ausgebreitet vor ihm. Wie jeden Morgen. Ich muss ihn nach jedem Kleidungsstück daran erinnern doch bitte weiterzumachen. Wie jeden Morgen.
Heute war ich schon in der Küche, während der Mini noch im Bad war. Ich hatte ihm also wie gesagt bereits 100x gesagt, dass er sich anziehen soll. Irgendwann tönt es aus dem Bad: "Mamaaaaaa.... Hintern abputzen!!"
(Wir haben den Deal, dass ich mich, bis er 5 Jahre alt ist, noch dazu hinreißen lasse, ihm ab und an den Hintern abzuwischen. Er kann es alleine, macht es auch alleine. Nutzt aber eben gerne noch den Service)
Als ich ins Bad komme, sitzt er auf dem Klo und hat noch immer seine Schlafklamotten an. Da bin ich dann natürlich aus der Hose gehüpft und habe losgewettert. Und was sagt mein Kind??
"Halt mal die Luft an!"
WAS????? O.O
Wenn ich mir das jetzt auf der Zunge zergehen lasse, kann ich nicht anders als Lachen :-) Aber in dem Moment...? No way. Ich war ja schließlich geladen und mein Kind schien das überhaupt nicht zu interessieren. Meine Reaktion darauf war natürlich entsprechend. Huch ... da hat der Mini dann wohl gemerkt, dass ich tatsächlich nicht zu Scherzen aufgelegt bin. Ratzfatz hatte er sich abgeputzt und stand angezogen in der Küchentüre.
Heieiei... da blüht uns ja was in den nächsten Wochen.
Im letzten halben Jahr hat sich der Mini irgendwie eh schon ein bisschen verändert. Dass er mit großen Schritten in Richtung "Pfiffikus sein" wandert und nächstes Jahr tatsächlich schon ein Schulkind wird, ist irgendwie spürbar. Ich kann das gar nicht an einzelnen Dingen festmachen. Er ist irgendwie reifer... auch frecher, ja ;-) Er macht im Kopf so große Fortschritte im Moment. Was er kombiniert, was er sich ausdenkt. Auch im Bereich Zahlen und Zählen zum Beispiel hat er einen rieeesen Sprung gemacht. Er zählt mittlerweile bis 100 (mit bissl Unterstützung, weil er sonst auf dem Weg bis zur 100 schon mal Zahlen weglässt :-p), kann Zahlen im Raum bis 100 erkennen und lesen.
Auch wenn ich gerne hätte, dass der Mini noch eine Weile länger Kindergartenkind bleibt und mir die Tatsache, dass er nächstes Jahr in die Schule kommt so gar nicht gefällt .... STOLZ macht es mich natürlich auch, wenn ich die rasante Entwicklung meines größten Schatzes sehe ♥
Mein Auto ... mein liebes, liebes Auto ...
Seit Dienstagabend ist es wieder zu Hause :D Hach ... was hab ich es vermisst. Schmerzlich, sehr sehr schmerzlich! Und das beste an der ganzen Sache ist natürlich, dass an meinem lieben lieben kleinen Schnuckelchen nix gemacht werden musste *yeah* Klar, die Bremsen waren brack, aber das war ja eh klar. TÜV ist ja immer so eine Sache.... Das Auto kann rund laufen und trotzdem irgendwas haben - man weiß es eben nicht. Der TÜV ist ja manchmal komisch. Und wenn so ein Auto dann auch noch uselig aussieht, malt man sich im Kopf ja aus, dass der Prüfer noch mal genauer hinsieht - wirkt ja dann auch gleich ganz anders, ob man da nun ein gelecktes Auto vor der Nase stehen hat oder so eines wie meines *lol* An so einem wie meinem MUSS ja irgendwas faul sein.
Und da ich mein Auto von heute auf morgen in die Werkstatt gebracht hatte, sah es eben aus wie immer: fürchterlich.
Ich bin ja mehr so der Typ "Autoschlampe" .... *hust* Wenn ich meine Unordnung daheim schon nicht ganz so ausleben kann, mache ich das halt im Auto ;-) Das ist MEIN Reich. Meins ganz alleine! Da liegen halbvolle Wasserflaschen im Fußraum der Rückbank, leere Papiertüten von Brötchen oder Brezeln, Verpackungsmaterial von den verschiedensten Dingen ... Maoams, Tempos, kleine Gummibärchentütchen... Hinzu gesellen sich dann natürlich auf dem Sitz des Minis Krümel der unterschiedlichsten Lebensmittel. Neulich habe ich auch etliche Wochen eine Porzellantasse im Fußraum der Rückbank spazieren gefahren.
Ihr könnt euch in etwa vorstellen, wie DAS wohl auf einen Prüfer wirkt *hust*
Aaaber alles gut. Uselig, aber fahrtauglich :-) Ich hab mein Auto auch ganz doll am Lenker gestreichelt, als ich es dann wieder hatte. Und ich habe ihm gesagt, dass ich es sehr sehr lieb habe und dass ich sehr stolz und froh bin, dass es sich - trotz der miserablen Pflege - doch so gut gehalten hat *looool* Ich bilde mir ein, dass das irgendwas bewirkt.
Mein Auto ist ja jetzt auch noch nicht so alt. Gerade mal 8 Jahre... jetzt hat es neue Bremsen, einen Ölwechsel hat es auch erhalten und wird in den nächsten Tagen auch mal wieder ordentlich sauber gemacht. Ist ja nicht so, dass ich mich in einem sauberen Auto nicht auch wohler fühle. Aber es hält halt selten lange an ;-)
Ihr könnt euch in etwa vorstellen, wie DAS wohl auf einen Prüfer wirkt *hust*
Aaaber alles gut. Uselig, aber fahrtauglich :-) Ich hab mein Auto auch ganz doll am Lenker gestreichelt, als ich es dann wieder hatte. Und ich habe ihm gesagt, dass ich es sehr sehr lieb habe und dass ich sehr stolz und froh bin, dass es sich - trotz der miserablen Pflege - doch so gut gehalten hat *looool* Ich bilde mir ein, dass das irgendwas bewirkt.
Mein Auto ist ja jetzt auch noch nicht so alt. Gerade mal 8 Jahre... jetzt hat es neue Bremsen, einen Ölwechsel hat es auch erhalten und wird in den nächsten Tagen auch mal wieder ordentlich sauber gemacht. Ist ja nicht so, dass ich mich in einem sauberen Auto nicht auch wohler fühle. Aber es hält halt selten lange an ;-)
Dienstag, 24. März 2015
Allet wieder juut...
Alles wieder auf Anfang - alles wieder gut.
Samstag erwachte der Mann mit einer krächzenden Stimme und dem sehr dramatisch klingenden Hinweis darauf, dass er wohl erkrankt sei.
Ich nenne das auch liebevoll einen "Männerschnupfen". Ihr wisst, wovon ich spreche. Dieser böse Virus, der unsere Männer heimsucht und so sehr an ihnen zerrt, dass sie kurz davor sind noch schnell ihr Testament machen zu wollen. Man(n) weiß ja nie, wie schlimm es noch wird!!
F. drehte seine Runde um Material zu besorgen, hat aber nicht auf der Baustelle gearbeitet. Keine Kraft *hust* Leider fiel dadurch auch unser Ausgehen flach. Kinderfrei haben wir dann aber so gelassen, der Mini hatte sich ja auch schon auf die Oma gefreut.
Beim Abendessen kam er dann auf unseren Streit vom Vorabend zu sprechen. Ich hatte dem ehrlich gesagt nicht viel hinzuzufügen. Ich war immer noch der Meinung, dass ich im Recht war und er sich mächtig daneben benommen hatte. Er sah das - im Nachhinein ;-) - auch genau so und damit war die Sache aus der Welt.
Da wir nicht aus waren, war der Sonntag auch sehr geschmeidig. Erst haben wir F's Steuer fertig gemacht, das hatten wir uns für den Tag eh vorgenommen. Dann Mini abgeholt und den Rest des Tages entspannt und lümmelnd daheim verbracht.
J. hatte am Samstag einen Erdbeerkuchen gemacht, den wir Sonntag verputzt haben. Oooh ja... richtig gelesen. J. hat einen Erdbeerkuchen gemacht :-) Wir haben einen fertigen Boden gekauft, J. hat den Pudding selber angerührt - ich habe ihn auf dem Boden verteilt. J. hat die Erdbeeren alle selber geschnitten, verteilt haben wir dann gemeinsam. Als nächstes hat das Kind den Tortenguss angerührt und diesen habe ich dann über dem Kuchen verteilt. FERTIG! Eine sehr coole Sache, weil die Kids diesen Kuchen tatsächlich so gut wie alleine machen können (eigentlich könnten sie ihn sogar ganz alleine machen) - das macht mächtig stolz ♥
Mein Auto habe ich leider bis heute noch nicht wieder .... es *SOLL* heute fertig werden (das hieß es für Freitag auch schon *rolleyes*). Ich hoffe, ich kann heute Nachmittag dann wirklich und endlich einen Haken daran machen und habe dann wieder Auto, mit dem ich sorgenfrei und ohne Angst vor der Polizei (war ja mim TÜV drüüüüüber *hust*) wieder durch die Gegend fahren kann.
Joa...harren wir mal der Dinge!
Da wir nicht aus waren, war der Sonntag auch sehr geschmeidig. Erst haben wir F's Steuer fertig gemacht, das hatten wir uns für den Tag eh vorgenommen. Dann Mini abgeholt und den Rest des Tages entspannt und lümmelnd daheim verbracht.
J. hatte am Samstag einen Erdbeerkuchen gemacht, den wir Sonntag verputzt haben. Oooh ja... richtig gelesen. J. hat einen Erdbeerkuchen gemacht :-) Wir haben einen fertigen Boden gekauft, J. hat den Pudding selber angerührt - ich habe ihn auf dem Boden verteilt. J. hat die Erdbeeren alle selber geschnitten, verteilt haben wir dann gemeinsam. Als nächstes hat das Kind den Tortenguss angerührt und diesen habe ich dann über dem Kuchen verteilt. FERTIG! Eine sehr coole Sache, weil die Kids diesen Kuchen tatsächlich so gut wie alleine machen können (eigentlich könnten sie ihn sogar ganz alleine machen) - das macht mächtig stolz ♥
Mein Auto habe ich leider bis heute noch nicht wieder .... es *SOLL* heute fertig werden (das hieß es für Freitag auch schon *rolleyes*). Ich hoffe, ich kann heute Nachmittag dann wirklich und endlich einen Haken daran machen und habe dann wieder Auto, mit dem ich sorgenfrei und ohne Angst vor der Polizei (war ja mim TÜV drüüüüüber *hust*) wieder durch die Gegend fahren kann.
Joa...harren wir mal der Dinge!
Samstag, 21. März 2015
Warum fühle ICH mich mies, wenn ER scheiße ist???
Ich hasse es. Ich hasse es wirklich... ER packt vollkommen daneben und ICH fühle mich am Ende mies. F. ist hart und manchmal ist er so hart, dass er sich selbst nicht mal ansatzweise eingestehen kann, dass er was falsch gemacht hat. Wuhooouuu! Ganz toll. Das Problem dabei ist nur, dass er eben auch zu sich selber so hart ist. Und wenn er sich in etwas rein steigert, dann weiß ich manchmal nicht, ob er den Weg wieder zurück findet.
Situation heute ... sie war ja nicht die erste Situation in der Art. Thema "Erziehung". Ein sehr sehr schweres Thema. F. erzieht nicht ... nicht mal ansatzweise. Er ist Freund, aber er erzieht nicht. Wenn er mal "bestimmt" wird, dann korrigiert er es sofort mit beschwichtigenden Worten. Er entschuldigt sich fast bei dem Mini dafür, dass er ihn gerade reguliert hat. So geht Erziehung nicht. Erziehung heißt, eben manchmal auch das Arschloch zu sein.
Ich war drinnen und schaute ein bissl TV. Wir hatten draußen das Feuer lodern, die Kids - J. und der Nachbarsjunge - tobten draußen herum. F. war mit noch zwei Nachbarinnen draußen.
Ich war also wie gesagt eine kleine Weile drinnen... als ich raus kam, herrschte kleiner Tumult. Das Problem war, dass F. versuchte die Kids davon abzuhalten, weiter Grünzeug ins Feuer zu werfen. Die Mutter unseres Nachbarsjungen ist nicht sonderlich konsequent. F. MEINT, er ist es. Die Kids haben mit ihm die Sau gemacht. F. hatte den Überblick verloren. Der Nachbarsjunge schmiss weiter Grünzeug ins Feuer ... J. stand oben auf dem Holzhäuschen und lachte darüber. Mini rutschte runter, mit Mal schnappte F. den Mini beim Arm und griff ihn richtig fest. Ich: "Warum machst du ihn an? Er stand doch jetzt oben...". F. war völlig überfordert. Er motzte mich an. "Die hören nicht!!! Ich hab denen 10x gesagt dass sie nichts mehr ins Feuer werfen sollen!!!" Und das schon mit Schaum vor dem Mund....
Ich: "Wenn du 10x sagst, dass du etwas willst, und aber nichts passiert, wenn sie nicht hören, wirst du nie etwas erreichen. Konsequenz ist das Zauberwort." Er: "Die hören einfach nicht!! Mach du es doch!!" (er weiß genau was passiert, wenn ich 1x was sage)
Ich: "Der Mini kennt nicht, dass du etwas ernst meinst. Du machst immer nur Spaß mit ihm. Du erwartest, dass das, woran ich mit ihm arbeite, seit er auf der Welt ist, von jetzt auf gleich bei dir funktioniert." Er: "Sie müssen JETZT hören." Ich: "So einfach ist das aber nicht. Willkommen in der Realität." Da wäre er ja beinahe durchgedreht. Ich: "Was hast du ihnen angedroht?" Er: "Ich hab denen 10x gesagt die sollen aufhören!!" Ich: "Du sollst es ihnen nicht 10x sagen. Du sagst es ihnen 2x... dann drohst du ihnen etwas REALISTISCHES an und dann setzt du es um."
Und dann tat er etwas, was sooooo scheiße war. Die Kinder rannten hin und her, hetzten, wie es eben Kinderart ist. Und F. sagte nur: "Ach .... meinst du??? Dann mache ich mal was realistisches." Und *zack* schob er sein Bein nach außen, als die Kinder an ihm vorbei rannten. Der Nachbarsjunge stolperte natürlich darüber, fiel hin und fing an zu weinen. Ich meinte zu ihm, er solle sich bei dem Kind entschuldigen. Was er natürlich nicht eingesehen hat. "Ganz toll gemacht!! Du als cleverer Erwachsener musst körperlich werden, um eine Situation mit Kindern zu regulieren? DU warst nicht clever. Einem Kind ein Bein zu stellen *Applaus*. SEHR erwachsen." Mit diesen Worten wollte ich dann auch rein gehen. F. stiefelte mir hinterher ... er war so überfordert, dass er jetzt auch noch anfing mich an der Jacke zu reißen. Darauf reagierte ich dann gar nicht mehr und ich ging rein.
F. kam später irgendwann nach, den Kleinen hatte ich zwischenzeitlich ins Bett gebracht. Er ging duschen und danach direkt ins Bett.
ER mosert über die Inkonsequenz unserer Nachbarin, ist aber selber keinen Deut besser.
Ich habe ein "Anfängerkind", wie man eben so landläufig sagt. Mein Sohn war immer artig, ist gut erzogen, sagt Danke und Bitte, weiß sich zu benehmen, ist höflich.... Meine Nachbarin z. B. sagt immer, dass sie ja so gerne so einen Sohn wie J. hätte. Aber ihrer sei eben wild.....!!!
Ja aber meinen die Menschen wirklich, dass man NICHT erziehen muss und das Kind ist einfach so???? Darüber könnte ich mich jedes Mal aufregen. Jannik hat Feuer im Hintern, der steht keine Minute still, redet den ganzen Tag und würde mir die Hütte auseinander nehmen, wenn ich ihn ließe. Er ist kein ruhiges Kind. Er ist das nie gewesen. Aber ich erziehe mein Kind, seit es auf der Welt ist. Mein Sohn kennt mich und mein Verhalten seit er auf der Welt ist. Ich bin konsequent. Deshalb reagiert er auch, wenn ich ihm a) oder b) androhe. Weil er weiß, dass das dann gottverdammtnochmal passiert. Dafür muss ich aber, seit er auf der Welt ist, immer wieder das Arschloch sein.
Ich bin nicht das Arschloch für mein Kind, auch wenn er mich im ersten Moment der regulierenden Situation natürlich mächtig doof findet. Aber ich fühle mich wie ein Arschloch, weil ich hart zu meinem Kind sein muss. Weil ich es reguliere, weil ich streng bin. Manchmal gehe ich abends ins Bett und fühle mich als schlechte Mutter. Aber ich habe ja ein "Anfängerkind" - mir fällt das ja in den Schoss.
Versteht mich nicht falsch ... ich halte mich für eine liebevolle und aufmerksame Mutter, ich versuche meinem Kind Zeit zu schenken, wo ich nur kann. Ich glaube auch, dass ich nicht allzu schlecht darin bin. Aber ich bin nun mal eher so gepolt, dass ich mehr das Negative sehe, als das Positive. Hmmmm....klingt so pessimistisch. Passt auch nicht ganz .... Sagen wir ... an guten Tagen denke ich, "das soll auch so sein" und muss mich dafür nicht noch selber loben. An schlechten Tagen motze ich an mir selber rum und kann mich dann manchmal einfach nicht besonders gut leiden.
Sorry... darüber musste ich mich jetzt mal gerade auskotzen :-(
Fakt ist, dass F. erwartet, dass der Mini ihn als erziehenden Part akzeptiert. Das muss er sich aber erarbeiten. Das will er irgendwie nicht verstehen.
Ich weiß, dass ich ein Zankapfel sein kann. Und dass ich manchmal recht haben will, wo ich gar keinen Anspruch darauf hätte. Aber dieses Mal, BIN ICH IM RECHT. Und trotzdem fühle ICH mich kacke, weil der Abend so gelaufen ist. Ich hasse es... Und wenn er morgen auf die Baustelle fährt und mir nicht "Tschö" sagt, werde ich mich auch wieder kacke fühlen. Ich hasse es umso mehr...
Ich gucke jetzt mein "Let's Dance" zu Ende (zwischenzeitlich ist das natürlich längst zu Ende :p) und dann gehe ich ins Bett... auf den morgigen Tag!!
Donnerstag, 19. März 2015
Ich HASSE es ohne Auto zu sein... *argh*
Für mich gibt es wirklich kaum etwas schlimmeres...! Mich nicht frei von A nach B bewegen zu können, mich in Abhängigkeit von irgendwelchen Busfahrzeiten zu bringen, mich - wie heute geschehen - im Arschloch-Nieselregen mit meinem Kind an eine nicht überdachte Bushaltestelle zu stellen und auf den beschissenen Bus zu warten, der auch noch 20 Minuten (!!!) Verspätung hat *AAAAAAARGH*
Da könnte ich echt zur Wildsau werden!!
Und dann geht das Elend ja weiter. Kaum hatte ich das Kind in den Kindergarten geworfen, stiefelte ich - immer noch bei Nieselregen - zum Ortseingang. Ich nahm mein Handy zur Hand, um mir ein Taxi für den Rest der Strecke zur Arbeit zu rufen.
"Oh sorry, ich habe so viele Vorbestellungen. Ich habe im Moment kein Auto zur Verfügung. Tut mir sehr leid. Ich muss Sie bitten woanders anzurufen."
Ist jetzt nicht wahr .... also die nächste Stadt angewählt...
"Hmmm.... wann brauchen Sie das Taxi denn?" (was für eine dämliche Frage ...) "JETZT" "Tut mir leid, meine Autos sind alle unterwegs - stecken im Stau ... Halbe bis ganze Stunde würde das schon dauern bis einer bei Ihnen wäre...." "NEIN DANKE!"
ICH FLIPPE AUS!!!!
Zum Glück war mein Mann noch nicht am Flughafen, sondern hatte noch Außentermine. Nachdem ich ihm vorher schon geschrieben hatte, dass der verfickte Bus (*sorry*) so spät kam, rief er mich an und meinte ich solle mich melden, wenn es blöd wird. Es wurde blöd - ziemlich blöd.
Wenn das Auto kaputt ist, dann ist das aber auch immer mit so viel Ärger verbunden. Himmel!! Es ist ja nicht nur die Tatsache, dass man nicht mehr mobil ist. Es ist ja auch die Tatsache, dass man, wenn man sein Auto wieder haben möchte, meist ziemlich viel Geld investieren muss. Ich hoffe, ich komme halbwegs glimpflich da raus ... aber 600,- € werden es ganz bestimmt werden. Wenn nicht noch mehr *heul*
Morgen bin ich dann drei Tage ohne Auto... Für mich der Todesstoß - ehrlich. Mir ist es ein Rätsel, wie man ohne Auto überleben kann. Ich würde durchdrehen. Klar, wenn es sein MUSS, dann geht das irgendwie. Aber eben nur "irgendwie". Das ist dann wohl der Nachteil, wenn man nicht in einer Großstadt lebt.
Um das abzuwickeln, was ich morgens innerhalb von 20 Minuten regele - nämlich:
...benötige ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln 1,5 Stunden. Ich brauche über 4x so lange!!!! Da soll mir noch mal einer sagen ich solle der Umwelt zu Liebe doch öfter mal das Auto stehen lassen. Ha ha...
Wie mein Weg mit "den Öffentlichen" aussehen würde, an einem ganz normalen Wochentag:
Dafür brauche ich 1,5 Stunden. Und das Ganze dann natürlich auch noch mal Retour. Welch Grauen.
So...jetzt habe ich mich genug aufgeregt ;-) Gestern bin ich mit F.'s Auto gefahren, heute mein öffentlicher-Verkehrsmittel-Horror ... Morgen kriege ich mein Auto hoffentlich wieder. Für den Tag hatte ich mir gestern schon in weiser Voraussicht einen Tag Urlaub genommen.
Trifft sich auch ganz gut...so kann ich morgen die Bude flott machen, damit am Samstag die Osterdeko einziehen kann :-)
Da könnte ich echt zur Wildsau werden!!
Und dann geht das Elend ja weiter. Kaum hatte ich das Kind in den Kindergarten geworfen, stiefelte ich - immer noch bei Nieselregen - zum Ortseingang. Ich nahm mein Handy zur Hand, um mir ein Taxi für den Rest der Strecke zur Arbeit zu rufen.
"Oh sorry, ich habe so viele Vorbestellungen. Ich habe im Moment kein Auto zur Verfügung. Tut mir sehr leid. Ich muss Sie bitten woanders anzurufen."
Ist jetzt nicht wahr .... also die nächste Stadt angewählt...
"Hmmm.... wann brauchen Sie das Taxi denn?" (was für eine dämliche Frage ...) "JETZT" "Tut mir leid, meine Autos sind alle unterwegs - stecken im Stau ... Halbe bis ganze Stunde würde das schon dauern bis einer bei Ihnen wäre...." "NEIN DANKE!"
ICH FLIPPE AUS!!!!
Zum Glück war mein Mann noch nicht am Flughafen, sondern hatte noch Außentermine. Nachdem ich ihm vorher schon geschrieben hatte, dass der verfickte Bus (*sorry*) so spät kam, rief er mich an und meinte ich solle mich melden, wenn es blöd wird. Es wurde blöd - ziemlich blöd.
Wenn das Auto kaputt ist, dann ist das aber auch immer mit so viel Ärger verbunden. Himmel!! Es ist ja nicht nur die Tatsache, dass man nicht mehr mobil ist. Es ist ja auch die Tatsache, dass man, wenn man sein Auto wieder haben möchte, meist ziemlich viel Geld investieren muss. Ich hoffe, ich komme halbwegs glimpflich da raus ... aber 600,- € werden es ganz bestimmt werden. Wenn nicht noch mehr *heul*
Morgen bin ich dann drei Tage ohne Auto... Für mich der Todesstoß - ehrlich. Mir ist es ein Rätsel, wie man ohne Auto überleben kann. Ich würde durchdrehen. Klar, wenn es sein MUSS, dann geht das irgendwie. Aber eben nur "irgendwie". Das ist dann wohl der Nachteil, wenn man nicht in einer Großstadt lebt.
Um das abzuwickeln, was ich morgens innerhalb von 20 Minuten regele - nämlich:
- daheim losfahren
- Kind in den Kindergarten bringen
- zur Arbeit fahren
...benötige ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln 1,5 Stunden. Ich brauche über 4x so lange!!!! Da soll mir noch mal einer sagen ich solle der Umwelt zu Liebe doch öfter mal das Auto stehen lassen. Ha ha...
Wie mein Weg mit "den Öffentlichen" aussehen würde, an einem ganz normalen Wochentag:
- zur Bushaltestelle latschen (5 Minuten Fußweg mit Kind)
- mit dem Bus nach Örtchen A fahren
- zum Kindergarten latschen (5 Minuten Fußweg mit Kind)
- zurück zum Ortseingang latschen (5 Minuten Fußweg alleine)
- mit dem Bus nach Stadt B fahren
- aussteigen und zu einer anderen Bushaltestelle latschen (10 Minuten Fußweg alleine)
- mit dem Bus nach Stadt C fahren
- zur Arbeit latschen (10 Minuten Fußweg alleine)
Dafür brauche ich 1,5 Stunden. Und das Ganze dann natürlich auch noch mal Retour. Welch Grauen.
So...jetzt habe ich mich genug aufgeregt ;-) Gestern bin ich mit F.'s Auto gefahren, heute mein öffentlicher-Verkehrsmittel-Horror ... Morgen kriege ich mein Auto hoffentlich wieder. Für den Tag hatte ich mir gestern schon in weiser Voraussicht einen Tag Urlaub genommen.
Trifft sich auch ganz gut...so kann ich morgen die Bude flott machen, damit am Samstag die Osterdeko einziehen kann :-)
Mittwoch, 4. März 2015
Fifty Shades of Grey - und die Nachwirkungen!
Ich persönlich finde ja, dass der Ausspruch "an der Beziehung arbeiten" etwas Negatives an sich hat.
Wir müssen an unserer Beziehung arbeiten.
Oh! Habt ihr Probleme???
Nein, wir haben keine Probleme. Aber wenn man an seiner Beziehung nicht arbeitet, dann flutscht sie einem durch die Finger. Dann wird sie aufgefressen, von ganz banalen Dingen. Also ist es eigentlich nichts Negatives, sondern etwas ganz Natürliches.
Vor gar nicht langer Zeit stritt ich mich beinahe mit einer Freundin über dieses Thema. Wir saßen daheim bei mir auf der Couch und unterhielten uns bis tief in die Nacht. Wir sehen uns nicht oft, was dann, wenn wir uns sehen, regelmäßig dazu führt, dass wir uns selten vor 6:00 Uhr morgens voneinander trennen ;-) Wir sprechen über Gott und die Welt, über alles was einen bewegt - oder eben auch gerade nicht.
Wir kamen also irgendwann auf das Thema "Beziehungen". Und wir waren uns beide darüber einig, dass man an einer solchen auch ständig "arbeiten" muss. Ich lasse das aber schon eine ganze Weile schleifen. Das zu realisieren, hat mich ein bisschen zickig gemacht. Man möchte eben ungerne auf seine Fehler hingewiesen werden. Ich habe also versucht mich zu verteidigen. Umgekehrt habe ich meiner Freundin jedoch eine nicht ganz 100%ige Fähigkeit das richtig einschätzen zu können unterstellt (hatte erst einen Freund, jedoch war das keine offizielle Beziehung, sie haben nicht zusammen gelebt). Worauf hin sie sich wieder verteidigte.
Es war eine ausgedehnte Diskussion. Am Ende trennten wir uns aber ohne uns gestritten zu haben ;-) Frauen untereinander sind da ja doch irgendwie anders.... mit der Erkenntnis am nächsten Tag, dass die Wahrheit wohl irgendwo genau zwischen meiner Freundin und mir liegt.
An F.'s Geburtstag hatten wir das gleiche Thema kurz mit unseren Nachbarn angerissen.
"Früher" ... also in unserer Kennenlernphase ... habe ich mich jeden Abend "fertig gemacht". Ich habe geduscht (keine Angst, DAS ist geblieben *lol*), mich rasiert, mir überlegt was ich anziehen könnte und bin in Stöckelschuhen mein Stockwerk tiefer gelaufen.
Als wir vor zwei Wochen mit unseren Nachbarn sprachen, kam genau das auf den Tisch. SIE erzählte im Gespräch am Tisch: "Heute wird sich abends schön der Schlafanzug angezogen, bevor man ins Bett geht." Es war allerdings mit einem Lachen erzählt. "Oder? Ist doch so, bei euch doch auch nicht anders. Früher kamst du hier im Kleidchen mit nix drunter die Treppe runter gestöckelt und heute? Jogginghose und Schlumpershirt."
Natürlich mussten wir alle darüber lachen :-) Aber das ist eben auch einfach DAS LEBEN. Im gemeinsamen Alltag läufst du abends nicht in Stöckelschuhen durch die Wohnung und lässt dich von deinem Mann auf dem Wohnzimmertisch vögeln. Da hakte seinerzeit bei der Diskussion meine Freundin ein. "Warum denn nicht?", war ihre Frage. Hm....ja. Warum eigentlich nicht?
Weil man den ganzen Tag über irgendwie funktionieren muss, man geht arbeiten, macht Haushalt und kümmert sich um das Kind. Man kocht und stellt fest: HUCH, der Tag ist schon wieder rum. Man bringt das Kind ins Bett, verschwindet im Badezimmer und macht hinterher drei Kreuze, wenn man in gemütlichen Klamotten, angemümmelt an seinen Mann auf der Couch liegt und sich geborgen fühlen darf.
Gut, meine Freundin hat also wie gesagt mit diesem einen, ersten Freund nicht zusammen gelebt. Er hat sich immer ein Hintertürchen offen gelassen, sprich - er hat nie von einer offiziellen Beziehung gesprochen. Er hat auch immer ganz klar gesagt, dass er sie MAG. Sie aber nicht LIEBT. Aber wie das halt so ist mit uns Frauen. Der Begriff "Leidensfähigkeit" ist mitunter ganz schön dehnbar.
Ich bin also der Meinung, dass sie diese Beziehung nicht mit meiner gleichsetzen kann. Ich bin der Meinung, dass es ein Unterschied ist, ob man zusammen lebt, oder eben nicht. Ich meine, damit recht zu haben. Wie eben schon geschrieben, die Wahrheit liegt zwischen ihrer und meiner Meinung ;-)
Es ist ein Unterschied, ob man zusammen lebt oder nicht. Aber das darf deinen Mann nicht davon abhalten den Wohnzimmertisch für etwas anderes als das Abendessen zu nutzen. Das darf dich nicht davon abhalten, nach dem Duschen einfach doch mal wieder in die sexy Wäsche zu schlüpfen. Natürlich kann (und will *hust*) man das nicht mehr jeden Abend machen, aber ab und an muss man sich das einfach wieder zurückholen. Da hat meine Freundin schlicht und ergreifend recht.
Warum ich auf das Thema komme? Natürlich wegen "Fifty Shades of Grey". Also nicht wegen des Filmes an sich, sondern wegen des erotischen Hintergrundes des Films. Wir haben uns daheim immer unser eigenes "Fifty Shades of Grey" gemacht. Und ja, ich kann nicht leugnen, dass der Film mir da wieder ein bisschen "neuen alten" Geschmack drauf gemacht hat :-)
Wir müssen an unserer Beziehung arbeiten.
Oh! Habt ihr Probleme???
Nein, wir haben keine Probleme. Aber wenn man an seiner Beziehung nicht arbeitet, dann flutscht sie einem durch die Finger. Dann wird sie aufgefressen, von ganz banalen Dingen. Also ist es eigentlich nichts Negatives, sondern etwas ganz Natürliches.
Vor gar nicht langer Zeit stritt ich mich beinahe mit einer Freundin über dieses Thema. Wir saßen daheim bei mir auf der Couch und unterhielten uns bis tief in die Nacht. Wir sehen uns nicht oft, was dann, wenn wir uns sehen, regelmäßig dazu führt, dass wir uns selten vor 6:00 Uhr morgens voneinander trennen ;-) Wir sprechen über Gott und die Welt, über alles was einen bewegt - oder eben auch gerade nicht.
Wir kamen also irgendwann auf das Thema "Beziehungen". Und wir waren uns beide darüber einig, dass man an einer solchen auch ständig "arbeiten" muss. Ich lasse das aber schon eine ganze Weile schleifen. Das zu realisieren, hat mich ein bisschen zickig gemacht. Man möchte eben ungerne auf seine Fehler hingewiesen werden. Ich habe also versucht mich zu verteidigen. Umgekehrt habe ich meiner Freundin jedoch eine nicht ganz 100%ige Fähigkeit das richtig einschätzen zu können unterstellt (hatte erst einen Freund, jedoch war das keine offizielle Beziehung, sie haben nicht zusammen gelebt). Worauf hin sie sich wieder verteidigte.
Es war eine ausgedehnte Diskussion. Am Ende trennten wir uns aber ohne uns gestritten zu haben ;-) Frauen untereinander sind da ja doch irgendwie anders.... mit der Erkenntnis am nächsten Tag, dass die Wahrheit wohl irgendwo genau zwischen meiner Freundin und mir liegt.
An F.'s Geburtstag hatten wir das gleiche Thema kurz mit unseren Nachbarn angerissen.
"Früher" ... also in unserer Kennenlernphase ... habe ich mich jeden Abend "fertig gemacht". Ich habe geduscht (keine Angst, DAS ist geblieben *lol*), mich rasiert, mir überlegt was ich anziehen könnte und bin in Stöckelschuhen mein Stockwerk tiefer gelaufen.
Als wir vor zwei Wochen mit unseren Nachbarn sprachen, kam genau das auf den Tisch. SIE erzählte im Gespräch am Tisch: "Heute wird sich abends schön der Schlafanzug angezogen, bevor man ins Bett geht." Es war allerdings mit einem Lachen erzählt. "Oder? Ist doch so, bei euch doch auch nicht anders. Früher kamst du hier im Kleidchen mit nix drunter die Treppe runter gestöckelt und heute? Jogginghose und Schlumpershirt."
Natürlich mussten wir alle darüber lachen :-) Aber das ist eben auch einfach DAS LEBEN. Im gemeinsamen Alltag läufst du abends nicht in Stöckelschuhen durch die Wohnung und lässt dich von deinem Mann auf dem Wohnzimmertisch vögeln. Da hakte seinerzeit bei der Diskussion meine Freundin ein. "Warum denn nicht?", war ihre Frage. Hm....ja. Warum eigentlich nicht?
Weil man den ganzen Tag über irgendwie funktionieren muss, man geht arbeiten, macht Haushalt und kümmert sich um das Kind. Man kocht und stellt fest: HUCH, der Tag ist schon wieder rum. Man bringt das Kind ins Bett, verschwindet im Badezimmer und macht hinterher drei Kreuze, wenn man in gemütlichen Klamotten, angemümmelt an seinen Mann auf der Couch liegt und sich geborgen fühlen darf.
Gut, meine Freundin hat also wie gesagt mit diesem einen, ersten Freund nicht zusammen gelebt. Er hat sich immer ein Hintertürchen offen gelassen, sprich - er hat nie von einer offiziellen Beziehung gesprochen. Er hat auch immer ganz klar gesagt, dass er sie MAG. Sie aber nicht LIEBT. Aber wie das halt so ist mit uns Frauen. Der Begriff "Leidensfähigkeit" ist mitunter ganz schön dehnbar.
Ich bin also der Meinung, dass sie diese Beziehung nicht mit meiner gleichsetzen kann. Ich bin der Meinung, dass es ein Unterschied ist, ob man zusammen lebt, oder eben nicht. Ich meine, damit recht zu haben. Wie eben schon geschrieben, die Wahrheit liegt zwischen ihrer und meiner Meinung ;-)
Es ist ein Unterschied, ob man zusammen lebt oder nicht. Aber das darf deinen Mann nicht davon abhalten den Wohnzimmertisch für etwas anderes als das Abendessen zu nutzen. Das darf dich nicht davon abhalten, nach dem Duschen einfach doch mal wieder in die sexy Wäsche zu schlüpfen. Natürlich kann (und will *hust*) man das nicht mehr jeden Abend machen, aber ab und an muss man sich das einfach wieder zurückholen. Da hat meine Freundin schlicht und ergreifend recht.
Warum ich auf das Thema komme? Natürlich wegen "Fifty Shades of Grey". Also nicht wegen des Filmes an sich, sondern wegen des erotischen Hintergrundes des Films. Wir haben uns daheim immer unser eigenes "Fifty Shades of Grey" gemacht. Und ja, ich kann nicht leugnen, dass der Film mir da wieder ein bisschen "neuen alten" Geschmack drauf gemacht hat :-)
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